US-Steuererklärungstag – steht Bitcoin vor einem Ausverkauf?

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Bitcoin steht vor dem US-Steuerstichtag vor einem altbekannten saisonalen Problem: Händler, die Kapitalertragsteuer zahlen müssen, könnten gezwungen sein, Kryptowährungen zu verkaufen, um an Bargeld zu gelangen. In diesem Jahr kursiert die Schätzung von bis zu 2.8 Milliarden US-Dollar. Diese Schätzung wurde in [Quelle einfügen] zitiert. jüngste Berichterstattung, landet auf einem Markt, der bereits von schwacher Stimmung, geopolitischer Unsicherheit und nachlassender Futures-Aktivität verunsichert ist.

Was diese Geschichte so interessant macht, ist nicht nur das potenzielle Verkaufsvolumen, sondern auch der Zeitpunkt. Der 15. April hat sich in der Vergangenheit oft zu einem Stresstest für den Markt entwickelt, und dieser kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Bitcoin bereits darum kämpft, seine jüngste Erholung zu halten. Sollte die erzwungene Verkaufswelle tatsächlich eintreten, könnten Händler einen klaren Eindruck davon gewinnen, wie viel Nachfrage nach dem Wegfall der Steuerbelastung auf den Markt wartet.

Manche Analysten vergleichen die Situation mit einer gespannten Feder und argumentieren, dass nach Ablauf der Frist Erleichterungskäufe und umgeschichtetes Kapital am Markt einsetzen könnten. Das mag zutreffen, doch die kurzfristige Strategie ist klar: Zuerst Druck am Steuerzahltag, später Optimismus – vorausgesetzt, Bitcoin verhält sich wie erwartet und verschlimmert die Kursentwicklung nicht aus reiner Trotzreaktion.

Die wichtigere Frage ist, ob der diesjährige Steuerdruck nur vorübergehend ist oder ob er uns erneut daran erinnert, wie schnell die Liquidität von Kryptowährungen einbrechen kann, wenn makroökonomische Ängste und wichtige Ereignisse zusammentreffen. Für Trader ist genau dieser Aspekt entscheidend, nicht das übliche Getöse in den sozialen Medien rund um die „Sell in April“-Mentalität.

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Autor: Cedric Holloway 
New Yorker Nachrichtenredaktion

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