SEC und CFTC veröffentlichen das umfangreichste Krypto-Regelwerk seit Jahren...

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Die gesamte Kryptolandschaft hat gerade eine massive regulatorische Aufwertung erfahren. Am 17. März veröffentlichten die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) und die US-Aufsichtsbehörde für den Warenterminhandel (CFTC) entsprechende Vorschriften. neue gemeinsame Leitlinien Damit wird eine formalisierte Taxonomie geschaffen, nach der Regulierungsbehörden künftig mit Krypto-Assets umgehen werden. Die Richtlinie tritt am Montag, dem 23. März, in Kraft und bringt viele Änderungen mit sich.

Das neue Rahmenwerk unterteilt digitale Vermögenswerte in fünf Kategorien: digitale Rohstoffe, digitale Sammlerstücke, digitale Werkzeuge, Stablecoins und digitale Wertpapiere. Dieses Klassifizierungssystem ist bahnbrechend, da es endlich die Rechtssicherheit schafft, die die Branche seit über einem Jahrzehnt fordert.

Sechzehn Vermögenswerte wurden ausdrücklich als digitale Rohstoffe bezeichnet...

Dazu gehören Ethereum, XRP, Solana, Cardano, Chainlink, Bitcoin und Dogecoin. Für Bitcoin ändert sich nichts, aber für die anderen Kryptowährungen beseitigt die Einstufung die verbleibende Gefahr, als nicht registrierte Wertpapiere eingestuft zu werden. Laut SEC bezieht ein digitaler Rohstoff seinen Wert aus einem Blockchain-Netzwerk und Angebot und Nachfrage, nicht aus der Managementarbeit eines zentralen Teams. Wenn der Wert einer Kryptowährung von der Funktionsweise ihres Netzwerks abhängt und nicht von einem Team, das Renditen verspricht, handelt es sich um einen Rohstoff, nicht um ein Wertpapier. Diese Unterscheidung ist von enormer Bedeutung, da Wertpapiere deutlich strengeren Regeln unterliegen.

Für Anleger, die ihre Proof-of-Stake-Coins zur Transaktionsvalidierung und Renditeerzielung einsetzen, sind die neuen Richtlinien eine hervorragende Nachricht. Die SEC stuft Staking nun als „administrative“ Maßnahme und nicht mehr als Wertpapiertransaktion ein. Dies umfasst Solo-Staking, Delegated-Staking, Custodial-Staking und Liquid-Staking und gibt Finanzinstituten grünes Licht, durch das Staking nativer Token auf Blockchains wie Ethereum und Solana Renditen zu erzielen. Es gibt zwar weiterhin Einschränkungen – Staking-Anbieter dürfen keine garantierten Renditen bewerben oder hinterlegte Vermögenswerte für Spekulationen verwenden –, aber die weitreichende Erlaubnis zum Staking ist ein großer Erfolg.

Die neue Bezeichnung „digitale Wertpapiere“ bedeutet auch eine massive Risikominderung für den Markt tokenisierter realer Vermögenswerte (RWA). Was vor der Tokenisierung auf einer Blockchain als Wertpapier galt, bleibt auch danach ein Wertpapier. Das klingt zunächst restriktiv, ist aber tatsächlich das Gegenteil: Vermögensverwalter können nun Aktien und Anleihen tokenisieren und wissen genau, welche Regeln gelten. Dies ist äußerst positiv für Blockchains wie Ethereum, XRP und Solana, die große Mengen tokenisierter Wertpapiere hosten. Mit der Auflösung der regulatorischen Unsicherheit steht der institutionellen Akzeptanz ein klarer Weg offen.

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Cedric Holloway
New Yorker Nachrichtenredaktion / Aktuelle Crypto News


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