Tokenisierung des Webs mit intelligenten URLs: Das MEDIA-Protokoll ICO

Wenn Sie ein Kryptowährungs-Enthusiast sind, mögen Sie wahrscheinlich keine Zensur, zentralisierte Kontrolle oder Zwischenhändler. Bitcoin entstand aus der Asche einer zusammenbrechenden Weltwirtschaft, um denjenigen, die vom Status Quo desillusioniert sind, einen sicheren Hafen zu bieten. Seit seiner Gründung sind Tausende von Alternativen und Inkarnationen gefolgt. Das Hauptübermittlungssystem all dieser Informationen - zweifellos die Methode, mit der Sie genau diese Wörter lesen - bleibt jedoch oft unbestritten.

Das MEDIA-Protokoll bietet eine Lösung für Internet-Transparenz, mit der Verlage, Ersteller von Inhalten und Verbraucher einen direkten Link erhalten. Das MEDIA-Whitepaper bezeichnet diesen Link als wechselseitigen Fluss vom Verlag zum Verbraucher und umgekehrt. Theoretisch wäre dieses Protokoll effizienter; Dies kostet beide Parteien erheblich weniger Geld und Zeit und bietet beiden Parteien Anreize für ihren tokenbasierten Ansatz.

Wie funktioniert das? Verbraucher, die Apps verwenden, die das MEDIA-Protokoll integrieren, erhalten Token-Belohnungen. Wenn Sie Inhalte online lesen, die Arbeit Ihrer Ersteller teilen, Einstellungen aufzeichnen usw., erhalten Sie im Austausch MEDIA-Token. Diese ERC20s können auf dem freien Markt gehandelt oder verwendet werden, um Ihren bevorzugten Erstellern von Inhalten ein Trinkgeld zu geben.

Verlage, die das MEDIA-Protokoll verwenden, erhalten eine Alternative zu den regulären Werbe- und Vertriebswegen. Wenn eine Website beispielsweise einen Artikel veröffentlicht, wird die URL normalerweise in sozialen Medien geteilt und gegen eine Gebühr erhöht. Mit diesem neuen System hat diese Website einen direkten Link zu ihren Lesern. Stellen Sie sich das wie eine Abkürzung durch das Internet vor und verwenden Sie Blockchain, um diejenigen zu verbinden, die in den Inhalt investiert haben. MEDIA bezeichnet diese neuen Protokolle als "Smart URLs".

Das MEDIA-Protokoll positioniert sich als Kerninfrastruktur einer neuen Internetkommunikation. Das System wird auf dApps von Drittanbietern angewiesen sein, um verschiedene, vielseitige Online-Communities aufzubauen. Gemäß der verfügbaren Dokumentation des Unternehmens:

„Das MEDIA-Protokoll ist ein Instrument zur Verbreitung unendlicher und offener Inhaltsökonomien, das von Communities durch relevante Inhalte unterstützt wird. Es ist ein Mittel gegen die kognitive Belastung, die wir alle erleben, wenn wir den Inhalt des kleinsten gemeinsamen Nenners mit wenig Alternative konsumieren, was sich aus Skaleneffekten im aktuellen Inhaltsökosystem ergibt. “

Ausgefallene Worte, aber Sie fragen sich vielleicht, was genau das MEDIA-Protokoll ist. Auf den Code reduziert, handelt es sich um einen intelligenten Vertrag, der die Ethereum-Blockchain verwendet und ein Token als Belohnung für die Interaktion mit bestimmten Apps und Websites bereitstellt.

Sie haben einen funktionierenden dApp-Prototyp namens CryptoCatnip als Proof-of-Concept und als Beispiel für zukünftige Anwendungen erstellt. CryptoCatnip ist ihre Flaggschiff-App, die Nachrichten über die Welt der Kryptowährung enthält und begeisterten Lesern die neuesten Geschichten liefert. Schließlich ist MEDIA eine Reihe von Analysetools für Verlage. Während die Verbraucher anonym bleiben, werden Metriken über die unterstützten Apps bereitgestellt. MEDIA Protocol wird schließlich ein Entwickler-Toolkit zum einfachen Aufbau auf iOS- und Android-Plattformen haben.

Während dieser Vorschlag auf den ersten Blick kompliziert erscheint, sind das Whitepaper und die Roadmap von MEDIA sehr detailliert. Token-Verteilung, Skalierbarkeitsprobleme, Off-Chain-Service, Delegierung, Probleme des Identitätsschutzes und Paywall-Medienquellen werden weitaus ausführlicher behandelt, als dies in einer Überprüfung zusammengefasst werden kann. Wenn es um Fragen der Internet-Zensur, der Netzneutralität, der Rechte von Verbrauchern und anderen relevanten Argumenten geht, lohnt es sich, einen genaueren Blick darauf zu werfen. Im Kryptoraum haben wir einige fantastische neue Internetlösungen in Projekten wie Substratum, MaidSafeCoin und vielen anderen, aber bisher sprechen nur wenige diese spezifischen Probleme an.

Das Projekt verfügt über eine beeindruckende Gruppe von Beratern. Andy Tian, ​​CEO von Gifto, Kate Cox, CMO von GoDaddy, Mark Adams von VICE und Richard Ma von Quanstamp bilden nur einen Teil einer mit Stars besetzten Crew, mit der man nichts falsch machen kann. Angel-Investoren von Havas Group, Cowboy Ventures und Wachsman scheinen ebenfalls den Fundraising-Prozess zu konsultieren.

Weitere Informationen finden Sie unter www.MediaProtocol.org für eine Reihe anstehender Veranstaltungen sowie einen Blick auf ihr Whitepaper, ihren intelligenten Vertrag und sogar ihre Marketingkampagne und Roll-out-Pläne. Der Token-Verkauf wird noch bekannt gegeben. Interessierte Anleger werden aufgefordert, sich ihrer Telegrammgruppe anzuschließen.
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Autor: Vincent Russo
Los Angeles News Desk